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Commerzbank marktneutral 15.12.2000
Independent Research
Die Analysten von Independent Research stufen die Commerzbank-Aktie (WKN 803200) auf „Marktneutral“ ein.
Nach den guten Halbjahreszahlen seien auch die Ergebnisse für die ersten neun Monate positiv ausgefallen und hätten nochmals nachhaltig die Ertragsstärke des Kreditinstituts dokumentiert. Das Ergebnis sei zwar weiterhin positiv vom Börsengang der Tochtergesellschaft Comdirect geprägt gewesen, allerdings hätten sich auch die operativen Erträge gut entwickelt. Die neue Konzernstruktur bewerten die Wertpapierexperten positiv, einige der nun angekündigten Maßnahmen hätte man sich allerdings schon früher erhofft. Die Organisationsstruktur der Bank solle kundenorientierter ausgerichtet und die Aktivitäten der Gruppe stärker fokussiert werden. Danach sollen die operative Unternehmenssparten von drei auf zwei verringert werden.
Der Abbau des Filialnetzes sei notwendig, um auch in Zukunft in diesem Bereich wettbewerbsfähig zu sein. In den kommenden 18 Monaten sollen 200 Filialen geschlossen werden. Das Auftreten als ein European Player sei verständlich, denn eine globale Ausrichtung mache momentan wenig Sinn. In diesem Zusammenhang wolle man die Rentabilität der Stützpunkte in Afrika und Asien untersuchen. Die engere Zusammenarbeit mit der Aachener und Münchener dürfte angesichts der zusätzlichen Erträge und dem durchaus vorhandenen Cross-Selling-Potential erfolgreich verlaufen.
Sehr ruhig sei es um die Aktionärsgruppe Cobra, die über einen Anteil von 17 Prozent an dem Institut verfüge, geworden. Dessen Einfluss habe die Bank durch die Beteiligungsaufstockung von Generali von 5 auf 10 Prozent des Commerzbankkapitals zumindest verringern können.
Der DAX-Titel verspreche dem Anleger eine marktdurchschnittliche Performance.
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